Ein junges Paar sitzt auf einer Decke auf einer grünen Parkwiese. Im Hintergrund spielen zwei Kinder Ball. Ein junges Paar sitzt auf einer Decke auf einer grünen Parkwiese. Im Hintergrund spielen zwei Kinder Ball.
postroom/Hoff & Koch Landschaftsarchitektur GmbH
Grün, blau, Wow!

WIR MACHEN STERKRADE KLIMAFIT!

Grüner, schattiger und mit einem Band aus Wasser verschönert: Die Sterkrader Innenstadt wird bis Ende 2028 zum Klima.Quartier. Die Stadt Oberhausen, die Emschergenossenschaft, die Zukunftsinitiative Klima.Werk und die Wirtschaftsbetriebe Oberhausen (WBO) werden die Bahnhofstraße aktiv auf den Klimawandel vorbereiten und sie als klimaangepassten Wohn- und Geschäftsstandort zukunftsfähig umgestalten. Durch diesen blau-grünen Wandel entsteht eine Innenstadt, die gegen Hitze, Trockenheit und Starkregen besser gewappnet ist – und letztlich zu einem lebenswerten Ort für uns alle wird.

Aktuelle Informationen

MEHRERE TEILPROJEKTE,
EIN ZIEL

Das Ge­samt­pro­jekt Kli­ma.Quar­tier Oberhausen-​Sterkrade be­steht aus un­ter­schied­li­chen Teil­pro­jek­ten, die un­ter ei­nem ge­mein­sa­men Dach zu­sam­men­ge­führt wer­den. Durch die Bün­de­lung der fi­nan­zi­el­len Mit­tel wird der blau-​grüne Wan­del der In­nen­stadt erst mög­lich und kann ganz­heit­lich um­ge­setzt wer­den. Wür­den die ein­zel­nen Pro­jek­te se­pa­rat um­ge­setzt, fehl­ten die Res­sour­cen. Die Teil­pro­jek­te wer­den von den Pro­jekt­part­nern Stadt Ober­hau­sen, Em­scher­ge­nos­sen­schaft (EGLV), Zu­kunfts­in­itia­ti­ve Kli­ma.Werk und Wirtschaftsbetriebe Oberhausen (WBO)ge­mein­sam ge­plant und eng auf­ein­an­der ab­ge­stimmt. Ge­steu­ert wird das Ge­samt­pro­jekt von der Em­scher Was­ser­tech­nik GmbH, ei­ner Toch­ter der EGLV.

Neu­ge­stal­tung der Bahn­hof­stra­ße

Die Fuß­gän­ger­zo­ne in der Bahn­hof­stra­ße be­kommt bis En­de 2028 ein neu­es und mo­der­nes Er­schei­nungs­bild. Bei der städ­te­bau­li­chen Neu­ge­stal­tung nach dem Prin­zip der Nach­hal­tig­keit wer­den öko­lo­gi­sche, stadt­ge­stal­te­ri­sche und so­zia­le Aspek­te be­rück­sich­tigt.

Schaffung einer klimaresilienten Innenstadt

Stadtplanung, Landschaftsarchitektur und Ingenieurbau müssen auf den Klimawandel reagieren und sich an die verändernden Umweltbedingungen anpassen. Wie das geht, zeigt das Klima.Quartier Sterkrade. Es wird durch die Entsiegelung von Flächen, das Pflanzen neuer Bäume und das Auffangen und Versickern von Regenwasser zu einem Modellprojekt für die klimaresiliente Umgestaltung und Stadtentwicklung im Ruhrgebiet.

Neubau eines Reinwasserkanals

Um den El­pen­bach von der Misch­was­ser­ka­na­li­sa­ti­on zu tren­nen, ver­legt die Em­scher­ge­nos­sen­schaft bis En­de 2027 ei­nen neu­en Rein­was­ser­ka­nal un­ter der Bahn­hof­stra­ße.

Neubau eines Abwasserkanals

Aufgrund des Kanalbaus der Emschergenossenschaft verlegt die WBO parallel einen neuen Abwasserkanal in der Bahnhofstraße.

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Beteiligungsmöglichkeiten

Der Umbau und die Neugestaltung der Bahnhofstraße erfordern sehr komplexe und genau aufeinander abgestimmte Planungen, die begrenzte Gestaltungsspielräume zulassen. Beteiligungsmöglichkeiten gibt es bei verschiedenen Formaten zur Planung und Gestaltung der Bahnhofstraße (Stadtmobiliar, Muster für Bänke, Lampen oder Bepflasterung in der Bahnhofstraße).

Information der Bürger*innen und Gewerbetreibenden

Die transparente Kommunikation zum blau-grünen Wandel mit den Bürgerinnen und Bürgern sowie Gewerbetreibenden steht ganz oben auf der Agenda. Bei regelmäßigen Veranstaltungen wie Themenabenden oder Stadtspaziergängen kommen die Projektpartner mit der Stadtteilgesellschaft in einen offenen Dialog. Auch digital gibt es mit Webseite, Newsletter und Social-Media-Kanälen vielfältige und zuverlässige Informationsangebote.

Fördermöglichkeiten

Der blau-grüne Wandel beginnt vor der eigenen Haustür. Ob Entsiegelung, Begrünung oder fachgerechte Entkopplung von Regenwasser: Für alle drei Aspekte gibt es für private Immobilienbesitzerinnen und -besitzer Beratung und Fördermittel.

ZEITPLANUNG

Die Baumaßnahmen in Sterkrade werden in den Jahren 2026 bis Ende 2028 konzentriert und verlässlich geplant. So können sich Bürgerinnen und Bürger sowie Gewerbetreibende rechtzeitig auf die Bauphase einstellen.


VORBEREITENDE MAßNAHMEN

Im Vorfeld der im Herbst 2026 beginnenden Kanalbauarbeiten werden in der Bahnhofstraße neue Versorgungsleitungen für Wasser, Elektro, Gas und Telekommunikation verlegt. Der Wasserversorger RWW hat im Herbst 2025 mit den Bauarbeiten begonnen.

Herbst 2026
BEGINN KANALBAU

Die Baumaßnahmen für das Gesamtprojekt Klima.Quartier ​Sterkrade starten im Herbst 2026 mit dem Kanalbau.

ENDE 2027
ABSCHLUSS KANALBAU

Der Kanalbau der Emschergenossenschaft ist bis Ende 2027 abgeschlossen: Eine Trennung von Schmutz-​ und Reinwasser ist ab 2028 verpflichtend vorgeschrieben.

ENDE 2028
BAHNHOFSTRASSE IST NEUGESTALTET

Die Schaffung einer klimaresilienten Innenstadt sowie die städtebauliche Neugestaltung der Bahnhofstraße wird bis Ende 2028 abgeschlossen sein. Bürgerinnen und Bürger können sich auf eine attraktive und vor allem lebenswerte Innenstadt freuen.

FAQ

Was ist das Projekt Klima.Quartier?

Die Sterkrader Innenstadt wird bis Ende 2028 zum Klima.Quartier. Die Stadt Oberhausen, die Emschergenossenschaft, die Zukunftsinitiative Klima.Werk und die Wirtschaftsbetriebe Oberhausen (WBO) werden die Bahnhofstraße aktiv auf den Klimawandel vorbereiten und sie als klimaangepassten Wohn- und Geschäftsstandort zukunftsfähig umgestalten. Durch diesen blau-grünen Wandel entsteht eine Innenstadt, die gegen Hitze, Trockenheit und Starkregen besser gewappnet ist – und letztlich zu einem lebenswerten Ort für uns alle wird. Das Gesamtprojekt Klima.Quartier Oberhausen-​​Sterkrade besteht aus unterschiedlichen Teilprojekten, die unter einem gemeinsamen Dach zusammengeführt werden: Neugestaltung der Bahnhofstraße, Schaffung einer klimaresilienten Innenstadt, Neubau eines Reinwasserkanals, Neubau eines Abwasserkanals.

Warum muss die Bahnhofstraße klimaresilient umgestaltet werden? Warum ist das notwendig?

Der Klimawandel stellt Kommunen vor besondere Herausforderungen: Starkregen und Überschwemmungen, Trockenphasen und tropische Nächte nehmen zu und Städte heizen sich immer weiter auf. Von diesen Problemen ist Oberhausen-Sterkrade schon heute besonders betroffen. Sie beeinträchtigen immer stärker die Lebensqualität der Menschen vor Ort. Daher ist es ist höchste Zeit, sich an die Folgen des Klimawandels anzupassen und diese Lebensqualität zu schützen. Sterkrade wird durch den blau-grünen Wandel klimaresilient und damit „fit für die Zukunft“. Das Projekt bringt mehrere ökologische Vorteile mit sich, z.B. eine höhere Wasserqualität, ein geringeres Hochwasserrisiko, mehr Grünflächen, ein besseres Mikroklima und die Förderung der Artenvielfalt.

Wie wirkt sich das Projekt auf den Immobilienwert in Sterkrade aus?

Es wird erwartet, dass das Projekt durch die Verbesserung der städtischen Infrastruktur, die Schaffung attraktiver Grünfläche sowie des Wasserlaufs den Immobilienwert in Sterkrade positiv beeinflussen wird.

Wann beginnt der blau-grüne Wandel?

Die konkrete Ausgestaltung der Zufahrtsbeschränkungen am Zilianplatz ist noch nicht abschließend festgelegt. Grundsätzlich verfolgt die Stadt das Ziel, wirksame Barrieren gegen unerlaubten Fahrzeugverkehr zu schaffen und gleichzeitig eine ansprechende Gestaltung des öffentlichen Raums zu gewährleisten. Dabei sollen Lösungen gefunden werden, die den Sicherheitsanforderungen gerecht werden, ohne den Platz durch massive Betonsperren oder ähnliche Elemente zu prägen.

Die geplante Umgestaltung wird das Erscheinungsbild der Innenstadt deutlich aufwerten. Wie stellt die Stadt sicher, dass die neuen Flächen langfristig gepflegt und sauber gehalten werden?

Sobald der Auftrag vergeben ist und ein konkreter Ansprechpartner auf Seiten des ausführenden Unternehmens feststeht, wird die Stadt über die weiteren Schritte informieren. Nach aktuellem Stand wird davon ausgegangen, dass die Arbeiten im Oktober beginnen können.

Wird es ein Blindenleitsystem geben? Wird barrierefrei gebaut?

Die Stadt hat sich bewusst dafür entschieden, die notwendigen Kanalbauarbeiten der Emschergenossenschaft dafür zu nutzen, auch die Aufenthaltsqualität in Sterkrade zu verbessern und den öffentlichen Raum attraktiver zu gestalten. Mit der Umgestaltung sind daher auch höhere Anforderungen an Pflege und Unterhaltung verbunden. So muss beispielsweise der Wasserlauf in den Sommermonaten voraussichtlich einmal am Tag ausgekehrt werden und auch die Pflanzflächen benötigen eine kontinuierliche Pflege und Bewässerung. Hinzu kommt die Reinigung der gepflasterten Bereiche.  Die dadurch entstehenden Mehrkosten wurden bei den Planungen berücksichtigt. Gleichzeitig weist die Stadt darauf hin, dass Sauberkeit im öffentlichen Raum nicht allein durch Pflege und Reinigung gewährleistet werden kann. Verschmutzungen durch achtlos weggeworfenen Müll lassen sich nur begrenzt verhindern. Neben regelmäßiger Reinigung setzt die Stadt deshalb auch auf Aufklärung und Sensibilisierung, insbesondere bei Kindern und Jugendlichen, um das Verantwortungsbewusstsein für das eigene Umfeld zu stärken. Darüber hinaus ist bereits heute ein Quartiersverantwortlicher regelmäßig im Stadtteil unterwegs und kümmert sich um Sauberkeit und Ordnung. Dieses Engagement soll auch künftig dazu beitragen, die Aufenthaltsqualität in der Innenstadt dauerhaft zu sichern.

Sie haben Fragen zum Projekt? Dann schreiben Sie uns: klimaquartier@oberhausen.de

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